Alle warten auf das Glück (Roy Black)

Unser Familienzuwachs kündigt sich in den letzten Tagen immer nachhaltiger an. Kein Wunder, sind es doch nur noch ca. zwei Monate bis zum errechneten Geburtstermin. So ist es also auch langsam an der Zeit ein adäquates Fortbewegungsmittel für die Kleine (es bleibt doch wohl bei einem Mädchen?) an den Start zu bringen. Jespers Kinderwagen, seinerzeit günstig bei Tchibo erstanden, hat dem Anschaffungspreis entsprechend bereits vor ewigen Zeiten den Geist aufgegeben. Kinderlose machen sich ja gar keine Vorstellung davon, wie viel Geld man in einen Kinderwagen investieren kann. Qualitativ annehmbare Kinderwagen fangen bei 350€ an, man kann aber auch gut und gerne knapp 1000€ anlegen. Das würde uns natürlich nicht im Traum einfallen.

 

Nun gibt es einige Punkte, die man in seine Kaufentscheidung einfließen lassen muss. Zunächst mal die Größe, bzw. die Breite. Wir sind in Düsseldorf teilweise noch mit Straßenbahnen gesegnet, die zwar beredt Zeugnis über die Wirtschaftswunderjahre unserer Stadt ablegen können, dementsprechend aber auch in keinster Weise für die Dimensionen eines Kinderwagens des 21. Jahrhunderts ausgelegt sind. Ist der Kinderwagen zu breit, passt man schlicht und einfach nicht durch die Türen. Von Interesse ist natürlich auch das Gewicht, insbesondere wenn man die Düsseldorfer S-Bahnstationen kennt, die viel zu häufig nicht mit Aufzügen ausgestattet sind. Nicht ganz unwichtig ist dann auch noch das Aussehen und vor allem auch die Verarbeitungsqualität. Hier kann man sich im Grunde ja nur auf Erfahrungsberichte anderer Käufer verlassen, wobei die auch schon mal mit Vorsicht zu genießen sind. Da wir unsere Familienplanung im November abgeschlossen haben, wollen wir auch darauf achten, dass man den Wagen möglichst lukrativ wiederverkaufen kann. Wenn man für einen Wagen 500€ bezahlt, ihn aber für 200€ weiterverkaufen kann, dann ist das ganze Fahrvergnügen schon nicht mehr so fürchterlich kostspielig.

Das ist alles nicht so leicht. Bei z.T. sechs bis acht Wochen Lieferzeit sollten wir uns aber langsam mal entscheiden. Inkki macht sich also heute auf den beschwerlichen Weg zu Baby Bellmann in Hilden. Wenn man deren Internetauftritt betrachtet, kann man nur hoffen, dass die alles was sie da gespart haben, in Form von günstigen Preisen an die Kundschaft weitergeben.  

3 Kommentare

  1. Jetzt sollte der Link funktionieren.
    Der Weg hat sich im Übrigen gelohnt. Die sind tatsächlich günstiger als die üblichen Verdächtigen in Düsseldorf. Liegen preislich auf eBay-Niveau, nur hat man einen konkreten Ansprechpartner im Garantiefall (und der wird eintreten, da bin ich mir sicher).

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