Christmas Morning (Lyle Lovett)

Der Heiligabend ist schon wieder vorbei. Wie schnell das doch dann immer geht. So schön es auch war, ich glaube für’s nächste Jahr sollte sich was ändern. Ein Drei-Gänge-Menue für sieben Erwachsene und zwei Kleinkinder würde ich mir nicht noch mal antun. Immerhin ist es hervorragend gelungen, wenn ich das so in aller Bescheidenheit sagen darf. Als Vorsüeise gab es „Farmorsylta“, eine finnische Rote Beete-Rindfleisch-Sülze mit Waldorfsalat, zubereitet von Inkki und Agneta.

 

Dann kam mein Sauerbraten mit slbstgemachten Semmelknödeln auf den Tisch und abschließend ein Frischkäseeis mit Himbeermus. Wie gesagt, alles sehr lecker, aber man ist halt doch mehr in der Küche als bei seinen Gästen, was ja eigentlich nicht Sinn des Heiligabends sein sollte. Immer sympathischer wird mir sowieso der, doch überraschend weit verbreitete, Brauch, am Heiligabend nur Kartoffelsalat mit Würstchen auf den Tisch zu bringen. Man hat Null Arbeit und 100% Zeit sich gemütlich zusammen zu setzen. Auch die Geschenke-Austauscherei sollte man ein wenig in den Griff bekommen. Die Anreise zur Bescherung sieht ja bisweilen eher wie der Umzug eines Zwei-Personen-Haushalts aus.

Heiligabend 2006

Jetzt bleiben also noch zwei ruhige Tage, am Mittwoch muss ich dann wieder arbeiten. Ich gehe aber mal davon aus, dass mich in der nächsten Woche wohl nicht zuviele Hotelgäste belästigen beglücken werden.

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