Fonic Surfstick: ein Can-Have

Fonic bietet Note-/Netbookbesitzern, die sich auch außerhalb kostenfeier WLAN-Netze bewegen, den Fonic-Surfstick an. Mit diesem kann man für schlanke EUR 2,50 einen ganzen Tag lang surfen. Für Nutzer, die nicht ständig ausschließlich auf diese Weise online gehen wollen, ist das ein durchaus attraktives Angebot. Diese Tagesflatrate gilt für einen ganzen Kalendertag (00:00 bis 24:00Uhr). Hier sollte man es also vermeiden erst am späteren Abend online zu gehen. Hat man ein Datenvolumen von 1GB überschritten wird die Geschwindigkeit von HSDPA (3,6 Mbit/sek) auf GPRS (53,6 kbit/sek) gedrosselt. Stundenlanges Videogucken ist somit also nicht möglich. Das ist allerdings nicht der einzige Haken. Der Surfstick selber schlägt nämlich mit knapp EUR 80,00 zu Buche. Ich habe zur Zeit die Möglichkeit den Fonic-Stick zu testen. Also mal schauen.

fonic_surfstick

Die Installation der Software namens Mobile Partner, die auf dem Stick mitgeliefert wird, verlief zügig und problemlos, ebenso die Freischaltung der SIM-Karte. Die Verbindungsgeschwindigkeit liegt bei 3,6 MB/Sekunde, was tatsächlich ausreichend erscheint auch wenn man beiselsweise Videos abruft. Probleme mit der Erreichbarkeit des o2-Netzes, das der Fonic-Stick benutzt, hatte ich nicht, was der durchweg guten Abdeckung in Düsseldorf zuzurechnen ist. Somit bin ich schnell zu dem Fazit gekommen, dass Fonic hier ein praktikables Produkt anbietet. Nun stellt sich allerdings noch die Frage wie denn eigentlich die Zielgruppe aussieht. Tatsächlich bin ich darauf aus, möglichst immer Zugriff auf einen Internetzugang zu haben. Zuhause ist das dank DSL via WLAN selbstredend gewährleistet und wenn ich unterwegs bin nutze ich mein Handy mit dem komfortablen Opera Mini. Damit kann ich meine Emails abrufen, Tweets empfangen und habe Zugriff auf quasi all die Internetseiten, die auch zuhause zu meinen Favoriten gehören. Ich denke, ich komme zu selten in die Verlegenheit mit meinem Eee-PC an einem Ort zu sein, an dem ich kein WLAN finde und es nicht ausreichend wäre, mein Handy zu bemühen. Die Tagesrate von EUR 2,50 ist für Wenignutzer absolut attraktiv, aber die Anschaffungskosten des Sticks liegen dann letztlich doch weit außerhalb des für mich persönlich akzeptablen Bereichs. Schade eigentlich denn von dem Fonic-Surfstick an sich bin ich letztlich doch sehr angetan.

2 Kommentare

  1. Jaaa, aber dann ist da natürlich noch der Surfstab von Aldi für 59,99 € ohne SIMlock (scheint sogar genau der gleiche zu sein, das ist der Huawei von E-Plus), den man dann mit jedem anderen Tarif zusammen nutzen kann, z. B. Simyo für 9,99€/Monat (aber gedeckelt auf 1GB) oder Aldi Talk selbst für 14,99€/Monat (immerhin gedeckelt auf 4GB). Natürlich muß man noch die jeweilige SIMcard dazu kaufen, oder ständig aus dem Handy rausfrickeln… Wer wirklich Videos gucken will, für den sind die Gigabytes natürlich ratz-fatz weg, aber zum Normalsurfen sind das schöne Angebote. Oder eben doch ein UMTS-Handy anstecken, das sollte den gleichen Nutzen bringen.

    • Das ist so nicht ganz korrekt. Der Simyo und der identische blau.de 1GB-Tarif sind nur für das pure Handy-Surfen nutzbar. Willst Du per Netbook mit Surfstick unterwegs sein, brauchst Du schon die Datenflatrate, die es bei blau.de für 19,80/30 Tage gibt. Simyo hat diese Flatrate merkwürdigerweise gar nicht im Angebot. Da ist dann also der Aldi-Tarif schon wieder günstiger.
      All diesen Angeboten gemein ist allerdings, dass es sich hier jeweils um das langsame UMTS-Netz von E-plus handelt. Dort bist Du nur mit maximal 384 kbit/s unterwegs, während das HSDPA-Netz von o2, ergo Fonic, geschmeidige 3,6Mbit/s bietet.

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