Zeit für Superhelden

X-Men

Vor knapp zwei Jahren ist meine Leidenschaft für Superhelden-Comics neu erwacht. Der DC-Verlag hatte im Herbst 2011 auf einen Schlag seine sämtlichen Serien neu gestartet. The New 52 hieß das Schlagwort. Eine tolle Gelegenheit für Neu- und Wiedereinsteiger also, die ich mir nicht entgehen ließ. Die neue Green Lantern und der ehemalige Langweiler Aquaman waren schon große Klasse, wurden aber noch von der Batman Story The Court of Owls getoppt. Ohne dass ich jetzt wirklich Ahnung von der Materie hätte, wage ich mal zu behaupten, dass es sich dabei um ganz große Comic-Kunst handelt. Ich hatte  mir die original US-Hefte zugelegt, die erstaunlich günstig zu bekommen sind. Mit dem Format konnte ich mich allerdings gar nicht anfreunden. Es ist einfach verdammt unpraktisch, mit zig dünnen Heftchen zu hantieren und die Aufbewahrung will auch erst mal logistisch bewältigt werden. Also habe ich das wieder dran gegeben und habe mir vorgenommen, nun auf Sammelbände oder, noch besser, Hardcovers umzusteigen.

Wie der Zufall es so will, hat mir die TV-Werbung Anfang des Jahres nicht ganz unpenetrant zu verstehen gegeben, dass ich nicht nur Dick und Doof Filme, Mercedes Automodelle und Asterix‘ gallisches Dorf sammeln muss, sondern ganz unbedingt auch die neue Reihe mit Marvel Comicalben. Solche Sammelwerke stammen natürlich direkt aus der Hölle. Huch! Ich höre gerade eine Stimme:

„Fall da bloß nicht drauf rein! Am Anfang sind die billig und später willst Du alles komplett haben und dann nehmen die dir dein ganzes Taschengeld ab!“

Ja, Mama. Hab ich nicht vergessen. Aber am Anfang sind sie halt tatsächlich billig und darum habe ich mir Band 1 (Spider Man) für 3.99€ und die Bände 2 und 3 (X-Men und Iron Man) für zusammen 8.99€ geholt. In einschlägigen Fachkreisen wird bestätigt, dass es sich tatsächlich um eine Auswahl der besten Stories, zum Teil sogar moderne Klassiker, handelt und ich bin auch durchaus begeistert. Nicht ganz so schön ist die Qualität der Ausgaben. Das Papier wellt sich leicht und auf den Rückseiten des Einbandes sind deutliche Spuren der Druckmaschine zu sehen. Allerdings ist der finale Preis von 12.99€ für eine Hardcover-Edition nun auch wirklich günstig. Da kann man das wohl einigermaßen verschmerzen. Ich werde die Release-Liste mal im Auge behalten und mir die Rosinen rauspicken.

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